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Quartiersentwicklung in Gröpelingen

Eine Besonderheit des Fördergebietes Gröpelingen ist, dass es im Laufe der Jahre stark erweitert wurde. Bestand es anfangs aus einem Schwerpunktgebiet mit 5 Straßen, umfasst es heute drei Ortsteile. Nach Auswertung der Ergebnisse des Stadtmonitoring wurden 2009 drei Schwerpunktquartiere mit besonderem Interventionsbedarf festgelegt.

Diese umfassen Wohnanlagen in der Stuhmer Straße und umzu, der Rostocker und Stralsunder Straße sowie den Bereich rund um den Liegnitzplatz und die Lindenhofstraße im Lindenhofquartier.

Wohnanlage Rostocker Straße, JPG, 297.2 KB
Wohnanlage Rostocker Straße

Da Gröpelingen bis heute ein Zuwanderungsstadtteil ist, spielen Fragen der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund eine besondere Rolle. Diese Bevölkerungsgruppe, die zugleich sehr heterogen ist, einzubeziehen und ein gutes nachbarschaftliches Miteinander von Menschen unterschiedlicher Kulturen zu gestalten, ist ein wichtiges Anliegen der Quartiersentwicklung.

Win-Forum in Gröpelingen, JPG, 41.6 KB

Für die Koordination der Aktivitäten und die Umsetzung der Programme der sozialen Stadtentwicklung ist das Quartiersmanagement verantwortlich.

Es gehört zum Sozialzentrum Gröpelingen/Walle des Amtes für Soziale Dienste und hat eine Anlaufstelle im WiN-Büro in der Stuhmer Straße 4.

Quartiersmanagerin Rita Sänze, JPG, 67.7 KB

Das Quartiermanagement ist in die gut entwickelten Netzwerkstrukturen Gröpelingens eingebunden, beteiligt sich an verschiedenen Arbeitskreisen, kooperiert mit der Stadtteilpolitik, mit Einrichtungen, Trägern und Behörden sowie Wohnungsbaugesellschaften. Die Netzwerkarbeit beinhaltet auch eigene Veranstaltungen des Quartiermanagements, z.B. zu Fragen der Beschäftigungsförderung, der Verbesserung der Wohnbedingungen und der Entwicklung in den Schwerpunktquartieren. Im Rahmen seiner Öffentlichkeitsarbeit informiert das Quartiermanagement über Veranstaltungen, Meilensteine bei der Umsetzung der Förderprogramme und besondere Aktivitäten.

Grundlage der Quartiersentwicklung ist ein für das Fördergebiet entwickeltes und regelmäßig fortgeschriebenes integriertes Handlungskonzept. Mit dessen Hilfe werden im Rahmen von Workshops, Arbeitskreisen und sonstigen Kooperationsrunden zusammen mit Akteuren und Bewohner/innen besondere Problemlagen beraten und Schwerpunkte des Mitteleinsatzes festgelegt.

Große Bedeutung hat dabei die Beteiligung von Bewohnerinnen und Bewohner. Ihnen eine Stimme zu geben, sie bei der Wahrnehmung ihrer Interessen zu unterstützen und Mittler zwischen Mieter/innen und Verwaltung, Einrichtungen und Wohnungsbaugesellschaften zu sein, ist ausdrückliches Anliegen des Quartiermanagements, das darüber hinaus auch bei der Entwicklung von Projektideen berät bei der Antragstellung behilflich ist.

Über Projektanträge berät und beschließt das öffentlich ca. alle 6 Wochen stattfindende WiN- Forum, das vom Quartiermanagement moderiert wird. Die Termine und der jeweilige Veranstaltungsort werden in der lokalen Presse bekannt gegeben. Darüber hinaus können sich Interessierte in den Verteiler aufnehmen lassen und werden dann per E-Mail informiert.

Mobiles Atelier in Gröpelingen, JPG, 266.0 KB