Sie sind hier:

Quartiersentwicklung in Kattenturm

Kattenturmer Stadtteilprojekt

Städtebauliche Mängel

Wegen erheblicher städtebaulicher Mängel erklärte der Bremer Senat das Quartier Kattenturm-Mitte 1991 zum Sanierungsgebiet. Das Ziel dabei war, durch ressort- und bereichsübergreifende Maßnahmen eine positive Entwicklung für Kattenturm einzuleiten. Dafür wurden in den Folgejahren Städtebauförderungsmittel in Millionenhöhe bereitgestellt.

Wandbild in Kattenturm

 
 
Damals wurden die Grundlagen für das geschaffen, was heute das Kattenturmer Stadtteilprojekt ausmacht, Kooperation vieler Akteure in der Stadtteilgruppe, Bewohnerbeteiligung, Organisation und Moderation durch das Quartiersmanagement, und im Ergebnis viele verschiedene Projekte, die dazu beitragen, das Gemeinwesen in Kattenturm zusammenzuhalten.

Logo des Martin-Buber-Quartiers in Arsten-Nord

Während Kattenturm schon von Beginn an zu den WiN-Fördergebieten gehört, gilt dies für die Geschosssiedlung rund um die Martin-Buber-Straße in Arsten-Nord erst seit Anfang 2009. Seitdem gehört es als Satellit zum Fördergebiet Kattenturm und wird ebenfalls vom Quartiersmanagement betreut, das sein Büro im Erdgeschoss des Ortsamtsgebäudes in der Gorsemannstraße 26 hat.

Ein Treffen der Stadtteilgruppe Kattenturm
Ein Treffen der Stadtteilgruppe Kattenturm

Ca. alle sechs Wochen tagt die Kattenturmer Stadtteilgruppe wechselweise öffentlich in verschiedenen Einrichtungen im Fördergebiet. Die Stadtteilgruppe besteht aus Vertretern lokaler Institutionen, des Beirats, der Verwaltung, der Vereine, der Gebäudeeigentümer und der Bewohner-/Mieter/innen. In den Sitzungen werden Einzelprojekte und Gesamtvorhaben für den Ortsteil beraten und beschlossen. Gemeinsam wird hier über die Vergabe des WiN-Gütesiegels entschieden. Entscheidungen über die Finanzierung von Maßnahmen müssen mit dem Einverständnis aller TeilnehmerInnen, d.h. im Konsens getroffen werden.
Die Stadtteilgruppe konnte bisher über 400 Projektanträge zur Förderung empfehlen.

So entstehen Spielplatzideen…
So entstehen Spielplatzideen…
..und dabei werden selbstverständlich alle Bewohnergruppen - egal, ob groß, ob klein -mit eingebunden.
..und dabei werden selbstverständlich alle Bewohnergruppen - egal, ob groß, ob klein -mit eingebunden.

Die Sitzungstermine der Stadtteilgruppe werden in der örtlichen Presse, über die Webseite www.bremen.kattenturm.de oder hier unter "Veranstaltungen" angekündigt. Wer darüber hinaus persönlich, auch über weitere Aktivitäten des Stadtteilprojektes informiert werden möchte, kann seine Kontaktdaten beim Quartiersmanagement hinterlassen.

Um Problemlagen und Fragestellungen des Quartiers auch im Vorfeld von Stadtteilgruppensitzungen und möglicher Projekterörterungen gezielter diskutieren zu können, bilden sich immer wieder Arbeitsgruppen. Zur Zeit sind dies

  • die AG Beschäftigung in Kattenturm und Huckelriede, (in Kooperation mit dem Quartiersmanagement Huckelriede, Beschäftigungsträgern, Beiratsvertretern) Schwerpunkt: Beschäftigungsprojekte/-möglichkeiten für Bürger/innen in diesen Quartieren
  • Netzwerk Grundversorgung (in Kooperation mit Beschäftigungsträgern, den örtlichen Kirchenvertretern, Beiratsvertretern in Kattenturm. Schwerpunkt: Klärung wie kann eine Grundversorgung mit Bekleidung und Nahrungsmitteln im Quartier Kattenturm weiterentwickelt werden?
  • Begleitgruppe Arsten-Nord, (mit Bewohner/innen, Institutionsvertretern und Wohnungsgesellschaft), Schwerpunkt: Quartiersentwicklung und Projektplanung für dieses Gebiet weiter entwickeln.

Darüber hinaus gibt es für Kattenturm aktuellen Handlungsbedarf zu den Themen

  • Verbesserung der Aufenthaltsqualität in Kattenturm Mitte
  • Wunsch von Migranten nach einem Ort der Begegnung
Wohnsituation in Kattenturm