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Die Soziale Stadtentwicklung wird in Bremen seit 1989 durch besondere Förderprogramme unterstützt. Damals beschloss der Senat das in den Folgejahren in fünf Quartieren umgesetzte Programm "Nachbesserung von Großsiedlungen". 1998 folgte das kommunale Programm "Wohnen in Nachbarschaften" (WiN) zur Verbesserung der Wohn– und Lebensqualität in benachteiligten Stadtgebieten, das 2004 und 2010 um jeweils sechs Jahre verlängert wurde.

Kurze Zeit später starteten 1999 der Bund und die Länder das Gemeinschaftsprogramm "Die Soziale Stadt". Ausschlaggebend war dabei die Erkenntnis, dass die vielschichtigen Problemlagen (soziale, städtebauliche, wirtschaftliche) in Gebieten mit besonderem Entwicklungsbedarf nicht mehr mit herkömmlichen Instrumenten behoben werden können, sondern ein umfassender Förderansatz erforderlich ist.

Seit 2003 gibt es Bundes- und Landesprogramme mit dem Titel "Lokales Kapital für Soziale Zwecke" (LOS). Sie kommen in den Fördergebieten der sozialen Stadtentwicklung mit dem Ziel zum Einsatz, solche Projekte anzustossen, die am Arbeitsmarkt besonders benachteiligten Menschen zugute kommen. Sie sollen Qualifikationen zur beruflichen Eingliederung und den Erwerb von Fähigkeiten zur selbstständigen Lebensbewältigung vermitteln.

Seit 2015 gibt es das Bundesprogramm "Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier - BIWAQ" des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB). BIWAQ verbessert mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des BMUB die Chancen von Bewohnerinnen und Bewohnern in benachteiligten Stadtteilen. In Bremen laufen die BIWAQ-Projekte unter dem Namen Bremer Wege.

Ergänzend zu den Förderprogrammen der sozialen Stadtentwicklung sind seit 2016 in acht Quartieren die Beratungsstellen "Ankommen im Quartier" angesiedelt.

Über die Antragsverfahren zu den Programmen informieren die Quartiersmanagements in den Fördergebieten. Ihre Ansprechpartner/innen vor Ort finden Sie hier: Kontakt