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LOS - Bremen II - Lokales Kapital für Soziale Zwecke

Logo von LOS - Lokales Kapital für Soziale Zwecke

Inhaltlich orientierte sich das 2008 mit einer Laufzeit bis 2013 erneut aufgelegte Landesprogramm "Lokales Kapial für Soziale Zwecke" LOS-Bremen II an den Zielsetzungen des Bundesprogramms Lokales Kapital für Soziale Zwecke beziehungsweise dessen Nachfolger STÄRKEN vor Ort.

Übergreifende Zielsetzung ist der Erhalt und die Förderung der Beschäftigungsfähigkeit und damit die Ermöglichung sozialer Teilhabe, die Entwicklung lokaler Identität und die Förderung des sozialen Zusammenhaltes.

Jugendliche aus dem Schweizer Viertel

Das Programm will die Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit von Menschen, die vom Ausschluss des Arbeitsmarktes bedroht oder betroffen sind, erhalten, verbessern oder wieder herstellen und gleichzeitig lokale, soziale Zusammenhalte und Netzwerke fördern. Aus Mittel des Europäischen Sozialfonds werden Mikroprojekte mit einer Laufzeit bis zu 12 Monaten und einer Fördersumme bis zu 10.000 Euro gefördert.

Frauen mit Migrationshintergrund aus Hemelingen

Damit sollen insbesondere solche Menschen erreicht werden, die normalerweise nicht von ESF-Programmen angesprochen und durch sie gefördert werden.(ESF = Europäischer Sozialfonds) Gegenstand der Förderung sind deshalb vorrangig Selbsthilfegruppen, lokale Initiativen, kleine innovative Vorhaben und besonders benachteiligte Personen.

Das Landesprogramm zielt u. a. auf:

  • die Heranführung kleiner und neuer Träger (informelle Gruppen, Ehrenamtliche in Vereinen, aktive Bürgerlinnen, Selbsthilfegruppen u.ä.) an die Fördermöglichkeiten des Europäischen Sozialfonds (ESF).
  • die Stärkung des sozialen Zusammenhalts und der nachhaltigen Entwicklung.
  • die Beschäftigungsförderung auf lokaler Ebene.
  • die Unterstützung der Chancengleichheit von Frauen und Männern.
Berufseinstiegshilfe in Kattenturm

In der Förderschiene I sind Projekte in sechs Bremerhavener Ortsteilen und in den elf Bremer Soziale Stadt Gebieten förderfähig. In diesen Gebieten beraten und beschliessen die lokalen Foren bzw. Stadtteilgruppen über Anträge an das Programm. Ihnen gehören neben Bewohner/innen auch Vertreter/innen der Zielgruppen, von Vereinen und Verbänden, Kirchen, sozialen und kulturellen Institutionen, öffentlicher Verwaltung und der lokalen Koordinierungsstelle an.

Bewohner aus Gröpelingen

In der Förderschiene II sind Projekte in Quartieren mit besonderen sozialen Problemlagen außerhalb der Soziale Stadt Gebiete in Bremen (u. a. auch die vier Gebiete mit flankierender WiN-Unterstützung) förderfähig. Die Beratung und Beschlussfassung von Anträgen übernimmt für diese Gebiete, die 2010 durch ein Stadtmonitoring ermittelt wurden, ein Begleitausschuss in Federführung des Amtes für Soziale Dienste.

Dieser Begleitausschuss bewertet auch Anträge an die Förderschiene III. Hier geht es um die spezifische Förderung von Personen mit besonderen arbeitsmarktpolitischen Bedarfen, die sich nicht aus einem Gebietsbezug ergeben. Es sollen Zielgruppen erreichen sollen, die ansonsten keine arbeitsmarktqualifizierende Förderung erhalten. Dies sind Suchtkranke, psychisch Kranke und Personen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten nach § 67 SGB XII.

Die übergreifende Steuerung des Programm LOS Bremen II erfolgt durch eine zentrale Koordinierungsstelle bei der Senatorin für Soziales, Kinder, Jugend und Frauen.

Fördergrundsätze Landesprogramm LOS-Bremen II Stand: 01.04.2011 (pdf, 249.3 KB)

Titelbid der Zwischenbilanz

Eine Zwischenbilanz (pdf, 1.5 MB) über die Umsetzung des Landesprogramms Lokales Kapital für Soziale Zwecke LOS Bremen II und des Bundesprogramms STÄRKEN vor Ort 2008 – 2010 wurde im September 2010 veröffentlicht.

Eine Zwischenauswertung über die Umsetzung des Landesprogramms Lokales Kapital für Soziale Zwecke LOS Bremen II 2008 - 2012 finden Sie hier (pdf, 313.6 KB).

Weitere Informationen und Antragsunterlagen bekommen Sie bei der bremer und bremerhavener arbeit und bei den Quartiersmanagern, die Sie jeweils in den Fördergebieten unter "Kontakt" finden.